Wander-Tipp

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Die Kunst zu wandern und zu wandeln!

 und jeder Donnerstag ein neuer Tipp auf

Wander-Tipp Guggershörnli - Schwendelberg

In die Welt der Legenden :
Vreneli ab em Guggisbärg, Keltensiedlungen
, Spuren der Wilden Jagd,
Drachenberge und Fichten mit Antennen in die spirituelle Welt.
Lichtmess entgegen wandeln


bis unter dem Guggershörnli kann man winters auch mit Schneeschuhen wandern


Grunddaten und Anreise
Länge 3 km - Steigung 250 m - Wanderzeit 1½ Stunden
Von Bern mit dem Zug nach Schwarzenburg, dann auf dem Bus bis Guggisberg-Dorf.
Je nach Verhältnisse als Wander- oder als Schneeschuh-Tour zu geniessen.

Guggisberg (1'115 m ü.M) - Guggershörnli (1'283 m) - Punkt 1'215 - Schwendelberg (1'296 m) - Riffenmatt (1'083 m)
 

Beschrieb
Von der Dorfmitte wandern wir den Wegweisern nach zum Guggershörnli.
Nach dem Gipfel-Erlebnis laufen wir unterhalb der Treppe dem Nagelfluhfelsen entlang.
 Knapp hundert Meter später, am Waldrand, sehen wir auf rechter Hand die Wächter-Fichte vom Guggershörnli. Im Sattel weiter unten gehen wir geradeaus zum Schwendelberg hinauf.
Nach dem Gattertor sehen wir auf linker Hand die westliche Wächter-Fichte vom Schwendelberg. Auf die andere Seite des langgezogenen und ebenen Gipfels haben wir die östliche Wächter-Fichte und stossen etwas weiter unten auf dem dem kleinen Pfad, der uns durch den Wald hinabführt. Am Bergfuss angelangt, wandern wir geradeaus und gegen Riffenmatt, wo wir der Bus nach Schwarzenburg nehmen können.  
 

In der Welt der Legenden : Vreneli, Kelten und Wilde Jagd
Das Dorf Guggisberg ist durch das Vreneli-Lied weit herum bekannt. Zwischen der sonnenverwöhnten, meist nebelfreien Heimat der unglücklich Verliebte und Walenhus, wo Vreneli's Auserwählte Simes Hans-Joggeli einst hauste, erhebt sich das Guggershörnli. Der Flurname Walenhus - Haus der Walen - deutet auf frühere Präsenz von Kelten. Wie so viele alte Siedlungsorte der Kelten, finden sich um Walenhus jene Orte mit einer ausserordentlich hohen Ausstrahlung, ja teilweise mit ausgeprägtem mystischen Charakter. Vielfach ist dieser Charakter äusserst lieblich, aber im Bereich östlich der Senke zwischen Guggershörnli und
Schwendelberg verläuft in einer Nord-Süd-Linie einen Teil dieser Wege, die von der Wilden Jagd benutzt wird. So berichten es auch alte Semester in den Sagen.
"Hörst du Sohn wie es stürmt und tobt gegen dem Guggerhorn? Da braut sich was zusammen, vielleicht ist auch der Schnee nicht mehr weit. Drum folge mal den Rat deines Vaters und geh mir heute Nacht nicht nach Riffenmatt. Ein Andermal alleweil, aber heute glaube mir, ist es einfach nicht ratsam."
Lachend antworte der Sohn "Es ist Samstag abend, es möge stürmen wie es wolle, ich halte mich ganz sicher nicht zuhause still."
"Wenn's unbedingt sein muss, so denk daran, sobald du etwas komisches hörst, dich zu besegnen. Und fragt dich ein Jäger nach der Zeit, so erwidere ihm : "Dem lieben Gott gerade recht!"  legte ihm der Vater nach.
So machte sich der junge Mann auf dem Weg. Dickes Gewölk verdeckte Mond und Sternen und aus dem kargen Licht vom Bauernhaus zu treten, war wie in eine schwarze Wand hineinzulaufen. Doch der Bursche kannte den Weg gut genug, um trotz Nacht, Nebel und Schlechtwetter das nächste Dorf sicher zu erreichen.
Kurz vor Mitternacht machte er sich auf dem Rückweg. Etwas durch den Nebel gedämpft, vernahm er vom Kirchturm die zwölf Schlägen und bald donnerte es mal hier, mal dort. Sturmböen fuhren vom Berg durch den Tannenwald gegen das Tal hinab. Neben dem Donner hörte es auch knistern und krachen. Der Lärm kam ihm immer wie näher. Dem unbekümmerten jungen Mann erschrack gewaltig, als ganz in seiner Nähe eine Fichte samt Wurzel vom Sturm geworfen wurde. Er musste einen Umweg machen, um den auf dem Weg liegenden Ästen zu umgehen. Da sauste mit ungeheurem Tiergeschrei, höhnischem Gelächter, Gefluche, dumpfen Schlaglauten und schrillen Tönen ein langer Zug eigentümlicher Tier- und Menschengestalten am erstarrten Bursche vorbei. Am Schluss des unheimlichen Tross kam auf einem schwarzen Ross ein grüngekleidete Jäger mit zündrotem Bart. Dieser raunte mit tiefer Stimme : "Sei so gut und warte lieber Freund, sag mir doch wie weit du da gehen willst und wie spät es ist."
Der junge Mann erwiderte : "Dem liebe Gott ist es weder zu spät, noch zu früh. Und wie weit ich gehe, soll dich nicht kümmern. Aber eins möchte ich dir fragen : Du bist doch der Wilde Jäger, was hast denn du getan, dass du derart durch die Nacht herumziehen musst?"
"Du hast ganz schön Glück, hast du das richtige Sprüchlein gewusst, ansonsten müsstest du gleich mir folgen. Zur Frage wie es dazu kam, dass ich die Wilde Jagd anführe, kann ich dir soviel verraten. Du siehst, dass ich ein alter Ritter bin, vielleicht bin ich sogar dein Vorfahre, denn in deinem Blut fliesst auch altes Ritterblut. So tue nie Böses und weiche dem Übermut, dann brauchst du keine Angst zu haben, nach deinem Tode im Tross des Wilden Heeres eingegliedert zu werden." antwortete der Türst. Er gab sodann seinem Pferd die Sporen und liess der junge Mann im augenblicklich unnatürlich stillen Wald stehen.
Erst nach einer Weile konnte sich der Bursche aufräppeln und weiter gegen Hause schreiten. Leise stieg er im Oberstock des Bauernhauses zu seinem Zimmer und rang noch lange um den Schlaf. Am nächsten Tag sah er etwas mitgenommen aus, wahrscheinlich nicht nur wegen dem Schlafmangel. Doch er wagte sich nicht auch nur ein Wörtchen seinem Vater zu erzählen. Draussen lag Schnee, so dick wie es üblicherweise kaum vorkommt im Dezember. 

Das ist der Grund warum ich während der Percht-Zeit (6. Dezember bis 6.Januar) auch tagsüber den Schwendelberg meide. Ausserhalb dieser Zeit ist vom unheimlichen Charakter dieser Linie in der Landschaft wenig zu spüren, höchstens mitten im Gipfelteil des Schwendelbergs, wenn man gegen Norden schaut.

 
der Nagelfluh-Zahn auf dem Guggershörnli überragt die umgebenden Bäumen

 

Feinstoffliche Schätze am Guggershörnli
Die runde Kuppe vom Guggershörnli wird von einem markanten Nagelfluh-Zahn gekrönt. Nagelfluh sieht wie ein erstarrtes Bachbett aus und ist es tatsächlich auch. Flüsse haben über Jahrmillionen Unmengen an Kieseln aus den Uralpen abgelagert, die später - zementiert durch die dazwischenliegende Feinanteile - zu einem festen Gestein geworden sind.
Daraus sind u.a. die Rigi und das ganze Napfgebiet entstanden. Sagen aus den Nagelfluh-Gebieten berichten sehr häufig von Zwergen, die Schätze hüten. Bedeutender als das Flussgold aus dem Napf sind die Ausstrahlungsschätze der Nagelfluh, denn die darin enthaltene Kieseln bestehen teilweise aus Gesteinsarten, die es nördlich der Alpen heute gar nicht mehr gibt. Die heterogene Zusammensetzung der Nagelfluh belebt den sensiblen Wanderer auch mit einer Fülle unterschiedlicher feinstofflichen Energien. Im Winter ist die Ausstrahlung der Nagelfluh ohnehin ausgeprägter als sonst. Winterzeit gehört dem Element Wasser, rundherum herrscht das Wasser über die Umwelt : Schnee ist Wasser, Eis und Reif ebenso, aber auch Nebel besteht aus lauter kleinen Wassertröpfchen und da nun die Grosse Göttin sich in die Unterwelt zurückgezogen hat, ist das Pulsieren des Lebens im Winter am ersten bei Bächen und Flüssen erlebbar. Gesteinsarten, die wie Sandstein und Nagelfluh im Wasser entstanden sind, entfalten in Resonanz mit dem wässerigen Charakter des Winters nun eine verstärkte Ausstrahlung. Mehr noch als auf dem Gipfel ist ein Kribbeln beim Wandern entlang des Nagelfluh-Zahns vom Guggerhörnli spürbar.
Auf dem Gipfel erhält der Wanderer weitere feinstoffliche Schätze. Das Guggershörnli ist nämlich sichtlich und energetisch verbunden
mit jenen Bergen. Das Panorama reicht vom Genfersee über die ganze Juralinie bis weit ins Solothurnische, und vom Oberaargau über den Eiger, die Stockhorn-Kette, die Schwarzsee-Region bis in die Greyerzer Voralpen.

 Diese Kreten von Guggershörnli und Schwendelberg sind ganz genau auf einer Ost-West-Achse ausgerichtet.

Solche Berge gelten in den alten Mythologien als Drachenberge. Sie sind besonders krafterfüllt und werden von vielen  Naturvölkern als Gleichnis des Lebens betrachtet. Die breite Nordseite, grösstenteils bewaldet, düster, feucht, bemoost, kühl ist die Verkörperung des Yin-Prinzips. Die ebenso breite Südseite ist weitgehend von heiteren Weiden : hell, warm, trocken ist sie die Verkörperung des Yang-Prinzips.
Die Linie Guggershorn-Schwendelberg ist auf dem ersten Foto oben gut ersichtlich.
Mit Pfyffe und Gibelegg gibt es im Naturpark Gantrisch weitere markante Drachenberge, ja wahre Kleinoden - siehe
Orte der Inspiration.


Antennen in die spirituelle Welt
Beim Austritt aus dem kleinen Wäldchen vom Guggershörnli in Richtung Schwendelberg befindet sich eine Fichte mit mehreren Nebenstämmen. Solch verwachsene Bäume gedeihen an Orte mit verstärkter Kraft.
Stehen derart markante Bäume wie hier an naturgegebenen Übergänge einer Landschaft, wo die Wahrnehmung der Orts- und Energiequalität einen Wechsel erfährt, handelt es sich häufig um Wächterbäume.
Der Standort von Wächterbäumen bietet also eine neue Aussicht an, spricht gibt dem Wanderer Zugang in einer neuen Welt frei.
Die Geistwesenheiten dieser Bäume bewachen nicht nur den Übergang, sondern übernehmen auch harmonisierende Funktionen in der feinstofflichen Landschaft.
Ich begrüsse, anerkenne und ehre die Wächtergeister sowohl beim Hineingehen wie beim Verlassen eines Kraftortes. Dafür erhalte ich meistens eine Menge wertvoller Informationen über den Ort und das zur Zeit geeignete Besuchsverhalten. Auf dieser magischen Fichte sind übrigens vielfach Haubenmeisen zu beobachten. 
Auf die Gegenseite wo man die Anhöhe vom Schwendelberg erreicht, steht ebenfalls eine verwachsene Fichte. Sie besitzt nicht weniger als 21 Nebenstämme.
Ich überlasse es Ihnen sie zu entdecken : ich habe ihr versprochen, sie nicht im Internet zu enthüllen. Es gehört sich eben, dass man diese Wesen, um Erlaubnis bittet, sie zu fotografieren und erst recht will man sie öffentlich zeigen.

 
Der Wächter am Guggerhörnli erhebt mehrere Elefantenrüssel-ähnliche Äste, ja der eine ein wahrer Nebenstamm. 
Wächter-Bäume stehen immer entlang von Wegen, dort wo man von einem Kraftort zu einen anderen wechselt.
Wer sich getraut die Kommunikation mit Bäumen zu versuchen, wird Wächter schon bald als spannende Ansprechspartner schätzen.
Sie stehen dem Menschen näher als viele andere Bäume.


Verträumte und beseelte Landschaft :
Blick vom Schwendelberg zurück auf's Guggershörnli mit Nebelmeer im Hintergrund.

 

Wandeln entgegen Lichtmess
Vom Guggershörnli aus über die Kreten zu wandern, bedeutet zwischen Yin und Yang zu wandeln, auf dem Weg vom Herbst zu einem neuen Frühling.
So kann man die Lichtmess-Energien bestens empfangen. Empfehlenswert ist es ausserdem bei allen drei Wächter zu verweilen:
° nach dem Guggershörnli auf rechter Hand gleich beim Eintritt in die Weide zwischen beiden Erhebungen
° beim Ankommen auf die Schwendelberg-Anhöhe, ein wahres Wunder!
° beim Wächter am östlichen Abschluss der Krete vom Schwendelberg (siehe Foto unten).
Am Anfang de Schwendelberg-Krete sieht man die Drachenlinie und dort spürt man den Energiefluss gut.
Der flache Kretenabschnitt wird Chutzeweid genannt, also Wiese der Käuze. Mit dem Waldsaum gegen Norden kann man sich die Nachtvögel ganz gut vorstellen.


Mit mehreren Nebenstämmen streckt die östliche Wächterfichte vom Schwendelberg ihre Fühler aus, gleichsam Antennen in kosmische Dimensionen.
(mehr verwachsene Bäume unter
Kraftort-Fotos)

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aktualisiert 09.01.2026
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